Hinten, von links: Trainer Manfred Gerum, Sandra Kratz, Laura Becker, Claudia Benkau, Nadja Metlag, Sina Schäfer
Vorne, von links: Stephanie Kietura, Nina Jöckel, Diana Nicola, Tina Weber, Rina Axhimusa
Vorne sitzend, von links: Kathinka Jager, Zora Schirmeister
Weiterhin dabei sind: Faiza Bouhmara, Silvia Floroiu, Carola Staab, Nikola Hedderich, Claudia Vogel
Trainer: Manfred Gerum
Besser gespielt, als es das Ergebnis widerspiegelt
OFC : Langenselbold 18:25 (9:13)
Am 14. Spieltag kam der Aufstiegsaspirant Langenselbold nach Offenbach. Im Spiel vor 2 Wochen hatte Selbold ersatzgeschwächt gegen Dreieich verloren, war aber dieses mal vollzählig vertreten. Es war eigentlich an der Zeit mal einem weiteren von "Oben" mindestens, wie gegen Hainburg, einen Punkt abzunehmen. Die OFC Girls wollten auf der Mühlheimer Erfolgswelle weiter schwimmen.
Von Anfang an hatte man wieder einmal Wurfpech und traf ein ums andere mal den Pfosten. Ebenso war man auf dem besten Weg, die TVL Torfrau warm zu werfen. Nach einem 0:2, 1:4 und 2:5 hatten die Gäste einen Bilderbuchstart. Die Hausherrinnen konterten aber und verkürzten durch einen Dreierpack von Jung auf 4:5. Der TVL zog wieder durch eine unachtsame Abwehr des OFC auf 6:12 weg, Offenbach hielt dagegen konnte den Abstand zur Halbzeit (9:13) auf 4 Tore verkürzen, nach dem Wiederanpfiff sogar auf 10:13. Selbold spielte nun cleverer als der OFC und hatte beim 16:23 den bis zum Schluss andauernden 8 Tore Vorsprung erstmals erreicht. In den letzten 15 Minuten wechselte der Trainer der Offenbacher so ein, dass alle Spielerinnen Spielanteile erhielten wobei die Außen großes Wurfpech hatten und 3 mal Innenpfosten trafen, der Ball aber wieder íns Feld prallte. Staab war es vorbehalten, durch eine gutes Auftreten die letzten 4 Treffer in Folge für die Kickers zu erzielen und avancierte zur besten Feldtorschützin des OFC. Ebenso zeigte Benkau einmal mehr ihre Strafwurfqualitäten und verwandelte 5 von 6 nebst ihrer 3 Feldtore, 4 davon holte, die wieder einmal emsig ackernde Spielmacherin, Schäfer heraus.
Das Spiel wurde dieses mal in der Abwehr verloren, obwohl das Rückzugsverhalten relativ in Ordnung war und einige Tempos von den schnellen OFC Außen abgefangen wurden, aber man bekam die Kreisläuferin des Gegners nie richtig unter Kontrolle. Ebenso klappte das Verschieben, im Gegensatz zum Mühlheimer Spiel, nicht besonders gut. Trotzdem hatte man sich nicht, wie im Hinspiel, mit 22:11 abschlachten lassen.
Im nächsten Spiel muss man nach Hanau zur TG. Wenn man mit dem kompletten Kader antritt, sollte ein doppelter Punktgewinn, mit etwas Glück, möglich sein. Allerdings muss man sich dann noch etwas in Angriff und Abwehr steigern und vor allem mit mehr Herzblut an die Sache ran gehen.
Es spielten: Kratz und Floroiu im Tor; Benkau 8/5, Staab 4, Jung 3, Kietura 2, Schäfer 1, Medlag, Jager, Weber, Jöckel, Axhimusa, Hedderich und Nicola.
Strafwürfe: OFC 6/5 : TVL 5/4
Zeitstrafen OFC 2 : TVL 1
keine besonderen Vorkomnisse
Schiedsrichter Macus Seitel, HSG Nieder Roden
28.01.2012
Kratz vernagelt Ihren "Kasten" und lässt in 2. Halbzeit nur 4 Tore zu.
Revanche geglückt. OFC Kickers : SU Mühlheim II 19:16 (9:12)
Am 13. Spieltag hatte man die Landesligareserve der SU Mühlheim zu Gast. In der Hinrunde musste man ein schmerzliches 15:18 hinnehmen, an dem die merkwürdig pfeifende Schiedsrichterin wohl auch
ihren Anteil hatte. Im Rückspiel wollten die OFC Girls Revanche gegen die teilweise Landesliga erfahrenen Damen der SU nehmen. Die Voraussetzung war gut, denn Trainer Manfred Gerum verfügte über
14 Spielerinnen. Eigentlich wollte man, wie in diversen Spielen vorher, sofort eine Führung heraus spielen, aber manchmal kommt ´s anders als ...... denn die SU war damit überhaupt nicht
einverstanden und legte ein 1:3 und 3:5 vor. Die Gastgeberinnen ließen sich nicht lumpen und konterten zum Gleichstand. Mühlheim wiederum nutzte unverständliche diverse Unsicherheiten des OFC und
erhöhte erstmals auf einen drei Tore Vorsprung zum 7:10. Kurz vor dem Pausentee war man wieder auf 9:10 heran, musste dann aber 2 weitere Treffer zum 9:12 Halbzeitstand hinnehmen. Bis dahin
vergab man auf OFC Seite schon einige 100%er, aber 12 Gegentore, für die bis dato drittbeste Abwehr der Liga (wenn man die Nachhol- und ausgefallenen Spiele hochrechnet) war einfach zu
viel. Hatte man vorher oft in den Halbzeiten geführt und dann entweder unentschieden gespielt oder verloren, so lautete heuer die Parole: "Wenn wir dieses mal zurück liegen, gewinnen wir". In der
2. Hälfte ging ein Ruck durchs Heimteam und es erhöhte die Schlagzahl in Abwehr und Angriff. Kratz im Tor puschte sich hoch, auch von der nun aggressiven gut antizipierenden Abwehr unterstützt,
und war ab da kaum mehr zu überwinden. Sie knackte die SU als sie 3 Strafwürfe in Folge entschärfte während die Offensivabteilung ebenfalls richtig Gas gab, und ehe Mühlheim es richtig bemerkte
(die SU blieb mindestens 9 Angriffe ohne zählbares), stand es 16:13. Wieder aufgewacht, ging ´s über 16:15 und 17:16 (Kratz entschärfte am Ende noch einen Strafwurf) zum ersehnten 19:16 Heimsieg.
Trotz der erwähnten Spielerinnen war es ein geschlossener Kraftakt aller OFC Akteurinnen. Zwei Schrecksekunden musste der OFC noch verkraften, denn die auf der Abwehr 1 das Angriffsspiel der SU
immer gut störende Kitura krachte nach einem rüden Foul mit dem Hinterkopf aufs Parket und blieb kurz liegen (Erinnerungen an Deckarm kamen auf), ebenso als Benkau nach dem 15:13 umknickte und
raus musste. Beide konnten aber nach kurzer Zeit weiter spielen. Benkau und Hedderich glänzten mit guten Angriffsaktionen, die oft durch Schäfer im Mittelaufbau eingeleitet wurden. Manko war
allerdings die Chancenauswertung, denn z.B. Benkau hatte mal locker 7 Pfosten/Lattenkracher und von allen wurden etliche freie und Tempogegenstöße verblasen. Dafür konnte Benkau, wie schon Kitura
in der Vorwoche, eine 100% Erfolgsquote bei den Strafwürfen vermelden.
Man hat nun zumindest im direkten Vergleich einen Gleichstand. Falls es noch zum Abstiegskampf kommen würde, müsste ein Entscheidungsspiel absolviert werden, aber davon will im Moment keiner
etwas wissen. Der OFC hat mittlerweile 4 Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen und zumindest die Hinspiele gegen die Letztplatzierten gewonnen.
Vermerken sollte man auch die gute Leistung des erfahrenen Unparteiischen, Valentin Heuser, der das Spiel immer im Griff hatte.
Es spielten: Kratz 1-60. und Floroio (o E) im Tor; Benkau 9/5, Schäfer und Hedderich je 4, Nicola und Jager je 1, Jöckel, Schirrmeister, Metlag, Kitura, Axhimusa, Staab und Jung.
Strafwürfe OFC 5/5 : SUM 6/2
Zeitstrafen OFC 0 : SUM 2
Nun hat man 2 Wochen Zeit um sich auf das Spiel gegen den, sich wohl vom Aufstiegskampf verabschiedenden TV Langenselbold vorzubereiten, das am 11.02. um 19:00 in der ESS stattfindet.
22.01.2012
HSG Isenburg/Zeppelinheim - OFC Kickers 16:13 (7:6)
Am 12. Spieltag, der gleichzeitig auch die Rückrunde einleitete, mussten die OFC Damen zum Derby nach Neu Isenburg.
In der Hinrunde wurden die Offenbacher in der 1. Halbzeit mit 13:5 förmlich überrannt und konnten dann Schadenbegrenzung betreiben, so dass nur ein 21:16 zu Buche schlug. Dieses mal waren die Vorzeichen zwar schlecht - es fehlten Benkau, Nicola, Weber, Jöckel, Floroiu und Schirmeister- und zu allem Übel kam der angesetzte Schiedsrichter nicht, so dass ein HSG Vereinsmitglied die Partie leiten musste.
Mittlerweile hat man sich als Mannschaft gefestigt und gegen Teams der oberen Hälfte gute Spiele gezeigt, daher wollte der OFC mit lediglich 2 Wechselspielerinnen das Spiel nicht herschenken und gab alles.
Mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen schaffte man es, einen 1:4 Rückstand in ein 4:4 umzuwandeln. Bis zum 6:6 blieb man auf Augenhöhe, musste aber noch ein 7. Tor zur Halbzeitpause hinnehmen. Die Gastgeberinnen kamen besser in die 2. Hälfte und legten 11:6 vor. Noch einmal alle Kräfte mobilisierend war man beim 12:10 wieder in Schlagdistanz. Näher kam man aber nicht mehr heran und musste über 13:11, 14:12 und 15:13 letztlich einsehen, dass Spiel nicht mehr umbiegen zu können. Der Angriff war an diesem Tag nicht durchschlagskräftig genug, denn dieser Verlust ging klar auf diesen Teil der Offenbacherinnen. 16 Tore von der HSG sind im grünen Bereich, 13 vom OFC sind nun mal zu wenig.
Kratz im Tor war dieses mal der Aktivposten und konnte diverse Torversuche entschärfen und das gute Rückzugsverhalten der Mannschaft, bei dem z.B Kitura diverse Gegenstöße abfangen konnte.
Es spielten: Kratz im Tor, Kitura 5/3, Schäfer, Medlag, Jager und Hedderich je 2, Axhimusa, Jung und Staab.
7m HSG 3/2 : OFC 3/3
Keine gelben Karten und Zeitstrafen und keine besonderen Vorkommnisse.
15.12.2011
HC Limeshain/Altenstadt - OFC Kickers 26:22 (11:15)
Tabellen-Dritten geärgert, aber nicht gestürzt.
Der erste Spieltag des neuen Jahres war gleichzeitig der letzte der Hinrunde. Die OFC Damen mussten zum Tabellen-Dritten reisen. Da man gegen den 4. einen Punkt ergattern konnte, hoffte man auf OFC Seite, eine Überraschung zu landen.
Der OFC trat ohne Staab, Schirrmeister und Floroiu an.
Anfangs hatte man noch Ladehemmungen und musste den verpassten Chancen Tribut zollen. Man lief, einem 3 Tore Rückstand bis zum 7:4 hinter her. Nach einer direkten Deckung auf die Spielmacherin des HCL, ging´s dann besser. Beim 8:9 übernahm der OFC die Regie des Spiels und zog bis zum 11:15 Halbzeitstand weg. Die Halbzeit scheint den OFC Girls nicht zu liegen, denn man kam wieder einmal nur schwer nach Anpfiff ins Spiel. Bis zum 15:18 konnte man sich noch gegen die jetzt stärker agierenden HCL Damen behaupten, der OFC kam aber mit der 2. Torfrau der Limeshainer nicht zurecht und versiebte beste Gelegenheiten. Über 17:18 kippte das Spiel langsam in Richtung HCL, der mit dem 20:19 erstmals Oberwasser bekam. Nach 20:20 legte der HCL dann weitere 3 Tore in Folge vor. Letztlich ging der Faden dann beim OFC komplett verloren und ergab sich der Niederlage. Mit dieser Leistung hätte man gegen die meisten Mannschaften der unteren Tabellenhälfte sicherlich gewonnen, der 3. war aber dann doch in der Endphase energischer.
Gerum bescheinigt seinem OFC Team eine gute Leistung, war aber doch etwas traurig, dass man in einigen Situationen nicht das nötige Glück hatte, die Früchte zu ernten. Er sieht weiterhin eine Steigerung der Mannschaft und ist zuversichtlich, die entscheidenden, gegen den Abstieg kämpfenden, Gegner zu schlagen. Ein Fortschritt war dieses mal auch, dass sich die Tore auf 3 Hauptschützen verteilte und Jung, Benkau und Schäfer ihren Tordrang in zählbares ummünzten.
Es spielten: Kratz im Tor, Jung 5, Schäfer 5, Benkau 5/1, Nicola 2, Kitura 2/1, Weber, Jager und Metlag je 1, Axhimusa, Hedderich und Jöckel.
7m HCL 7/5 : OFC 5/2
2 Minutenstrafe HCL 3 : OFC 3
Schiedsrichter Friedel Sauermilch, HSG Maintal
10.12.2011
OFC Kickers - SG Hainburg 17:17 (13:4)
30 Min zu früh in die Weihnachtsferien verabschiedet.
Am letzten Spieltag des Jahres empfingen die OFC Damen den Tabellenvierten, die SG Hainburg, den einzigen Bezwinger des Tabellenführers. Ohne Benkau, Jager, Schirmeister und Metlag und mit den angeschlagenen Schäfer und Weber ging man als Außenseiter stark ersatzgeschwächt in die Partie.
Die Gastgeberinnen nahmen beherzt das Spielen auf und konnten eine schnelle Führung erkämpfen. Sie gingen über 5:1 und 9:3 auf 11:3 auf den vorentscheidenden 13:4 Halbzeitstand in Front und ließen dabei noch 2 Strafwürfe und etliche Hundertprozenter liegen. Vorentscheidend, dachte man zumindest auf OFC Seite. Trotzdem warnte OFC Coach Gerum seine Damen in der Kabine, denn er hatte 2 Spiele gesehen, bei denen die SG hoch zurück lag und doch noch gewann.
Die 2. Hälfte wurde dann ein unerklärliches Debakel. Es kam eine ganz andere SG H und ebenso eine ganz anderer OFC aus der Kabine. Die SG schien sich für die letzten 30 Minuten geschont zu haben und erkämpfte ein Tor nach dem anderen. Beim OFC schob jede der Anderen die Verantwortung zu. Beim 14:10 versuchte Gerum seine Mädels neu einzunorden, gelang aber nicht, denn die SG konnte auf 15:14 verkürzen. Weitere OFC-Strafwürfe fanden nicht Ihr Ziel und ebenso klarste Chancen. Durch gesteigerte Nervosität kamen unerklärliche Ballverluste des Heimteams zustande, es konnte aber das 16:14 erzielen. Hainburg kämpfte energisch weiter und ging sogar 30 Sek. vor dem Ende mit 16:17 in Führung. Beim letzten Angriff der Gastgeberinnen übernahm Hedderich Verantwortung, tankte sich durch die, in der 2. Halbzeit viel kompakter agierende SG Abwehr und erzielte den Ausgleich ca 10 Sek. vor Ende des Spiels. 5 Sek. vor Ende erhielt OFC Spielerin Nicola eine Disqualifikation. In Überzahl schaffte der Gegner es noch zu einem direkten Freiwurf mit dem Schlusspfiff, der aber zum Glück des OFC nichts einbrachte. Schäfer leitete in der Mitte den Angriff aufopferungsvoll und war beste OFC Akteurin mit 5 Treffern und 2 geholten Strafwürfen. Hedderich übernahm ebenfalls Verantwortung und konnte mit 4 Treffern auffallen. 1. Halbzeit war eine geschlossene Mannschaftsleistung in Angriff und Abwehr, 2. Hälfte eine Torchancen verschwenderische Angriffs- und desolate Abwehrleistung.
Nach dem Stand der ersten Halbzeit kann man sicher sagen, dass ein Punkt verschenkt wurde. Nach dem Stand der letzen 30 Sek. hat man einen Punkt gewonnen. Letztlich hat man gegen den amtierenden 4. einen nicht wirklich erwarteten Punkt ergattert und wird somit höchstwahrscheinlich auf dem 8. Platz in die Winterpause gehen. Sollte Dreieich am 18.12. das Nachholspiel gegen Neu Isenburg gewinnen, wäre man 9.
Am 14.1. findet das letzte Hinrundenspiel gegen den drittplazierten HC Limeshain statt. Ein Punkt wäre da ein gutes Ergebnis.
Es spielten: Kratz und Floroiu im Tor; Schäfer 5, Nicola 4, Jung 3/1, Kietura 2, Weber, Staab und Jöckel je 1, Axhimusa und Nicola.
Strafwürfe: OFC 5/1 : SGH 7/7
Zeitstrafen OFC 4 : SGH 0
Besondere Vorkommnisse: OFC Nicola Disqualifikation in der 59:55 ten Minute wegen Spielverzögerung
Schiedsrichter Pascal Lucas von der SG Bruchköbel
04.12.2011
FSG Büdingen/Bleichenbach - OFC Kickers 19:15 (10:9)
Sieg in den letzten Minuten verschenkt
Der 9.Spieltag führte die OFC Damen nach Büdingen, dem Aufsteiger und Meister der Bezirksklasse A.
Der OFC trat ohne Benkau, Hedderich und Weber an.
Es begann viel versprechend für die Offenbacher mit einem schnellen 0:2 durch Tempogegenstöße, die FSG fing sich aber schnell und konterte. Nach 3 schnellen Toren der Halbrechten der Büdinger entschloss sich der OFC-Trainer, diesen Aktivposten auszuschalten und verabreichte ihr eine direkte Deckung durch Nicola, die ihre Sache gut machte. Eigentlich ging diese Maßnahme in Ordnung, nur vergab man schon in der 1. Hälfte einige hochkarätige Chancen, wie z.B. 2 Strafwürfe. So kämpften sich beide Mannschaften mit wechselnder 1 Toreführung bis zum 10:9 Halbzeitstand. Der OFC kam besser in die 2. Halbzeit und konnte erstmal beim 12:14 mit 2 Toren in Führung gehen, ebenso beim 13:15.
In den letzten 10 Min. setzten plötzlich einige Faktoren ein, die letztlich zum Verlust des Spieles führten.
1. Der Schiedsrichter gab dem Gegner Freistöße bei Fehlwürfen und Ballverlusten, obwohl kein OFC Spielerin gefoult hatte, im Gegenzug gab er fällige Strafwürfe für die Offenbacherinnen nicht. Man hatte ein Deja Vue des Spiels gegen Mühlheim. Die Büdinger erhielten allerdings ihre berechtigten Strafwürfe. so dass der Trainer der Büdinger im Gespräch mit dem OFC Trainer sagte, so richtig habe er einige Entscheidungen nicht verstanden, er könne sich aber nicht beschweren, da sein Team den Vorteil daraus ziehen konnte.
2. drei weitere Strafwürfe wurden verworfen.
3. weitere Hundertprozenter wurden nicht in Tore umgewandelt (mind. 3 Lattenkracher).
In den letzten 2 Min beim Stande von 17:15 ging der OFC volles Risiko um das Spiel noch rumzureißen und kassiert dadurch weitere 2 Tore
Letztlich muss man feststellen, dass auch eine gehörige Portion Eigenverschulden beim Punkteverlust in Büdingen dabei war.
Nichts desto Trotz hat die Mannschaft wacker gekämpft und war immer präsent. Schäfer war mit Ihren 5 Feldtoren und 4 geholten Strafwürfen einmal mehr der größte Aktivposten. Floroiu parierte in der 1. Halbzeit vier Strafwürfe des Gegners und Kratz einen.
Es spielten: Floroiu und Kratz im Tor, Schäfer 5, Jung 4, Kietura 4/1, Jager 2/2, Staab, Metlag, Schirmeister, Jöckel, Axhimusa und Nicola.
Strafwürfe FSG 9/4 : OFC 8/3
Zeitstrafen FSG 2 : OFC 4
Besondere Vorkommnisse: Rot für Büdingens Aufbauspielerin wegen groben Foulspiels.
OFC Kickers - HSG Dreieich 23:17 (9:8)
Niederlage gegen Tabellenführer gut verdaut.
OFC erstmal auf Platz 8 vorgekämpft.
Im, auf Bitten von Dreieich, vorverlegten 8. Spiel hatten die Girls aus Offenbach den Nachbarn und 2. Aufsteiger, die HSG aus Dreieich zu Gast. Die HSG hatte die letzten beiden Spiele gewonnen, den Kickers-Bezwinger Mühlheim sogar mit 9 Toren Differenz. OFC Trainer Gerum warnte daher sein Team vor Leichtfertigkeit und verlangte vollen Einsatz, zumal dieses Match, gegen den, nach Pluspunkten gleichgestellten Tabellennachbarn, ein so genanntes Vierpunktespiel war.
Offenbach konnte mit 14 Spielerinnen antreten, beim Gast fehlte zumindest die Spielmacherin Hülsmann.
Der OFC überrannte die HSG in den ersten 15 Min. (6:0, 7:1 und 8:2). "Leichter Auftrag" dachten sich einige OFC ler und ließen in Konzentration nach. Die Auszeit des HSG Trainers nach 12 Min., Vogel, brachte die Dreieicher wieder ins Spiel, die Auszeit des OFC in der 21. Min. den OFC leider nicht. So musste man registrieren, dass sich die Fehler beim OFC häuften und die Gäste einen Tempogegenstoß nach dem anderen abspulten und zum 8:7 Anschlußtreffer kamen. Der OFC konterte endlich noch einmal, doch schaffte die HSG den erneuten Anschlusstreffer zum 9:8 Pausenstand.
Durch eine Umstellung der Mannschaft in der 2. Hälfte gab der OFC dem Gegner vorentscheidend den Todesstoß und marschierte, wie zu Beginn der Partie, mit 1. und 2. Welle zum 14:9 Bereits nach 6 Min versuchte Vogel seine Damen mit einer erneuten Auszeit auf die Siegerstraße zu bringen, Gerum ließ seine Damen aber auf dem Feld, damit sie nicht wieder durch die Auszeit rauskamen. Und richtig, man ließ sich nicht beirren und spulte sein Pensum herunter. Beim 19:12 war eigentlich alles klar, die OFC Mädels wollten es aber scheinbar noch mal wissen und ließen den Gegner auf 19:16 heran kommen. In der 50. Min bat dann der OFC Trainer mit grün zum Gespräch und siehe da, alles lief wieder. Es wurde wieder konsequent in der Abwehr gearbeitet und man ließ nur noch einen Treffer zu, gegenüber 4 der Gastgeberinen.
Dieses Spiel ließ einmal mehr erkennen, dass man nicht nicht gewillt war, die Punkte nach Dreieich auszulagern. Erfreulich auch, dass mehrere Mehrfachtorschützen aufwarteten, damit wurde man nicht so berechenbar. Benkau meldetet sich, mit 4 Feldtore von ihren 7, als Aktivposten zurück. Kitura mit 5/2 und Schäfer mit 4 Toren und 3 geholten Strafwürfen, gehörten in den letzten Spielen sowieso schon dazu. Alles in allem wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jeder auf dem Feld sein Bestes gab.
Somit ist die Forderung vom OFC Trainer, 6 Punkte aus den letzen 4 Spielen, erfüllt worden.
Im nächsten Spiel, am 4.12. 18:00 muss man sich mit dem 1. Aufsteiger, der HSG Büdingen/Bleichenbach, auswärts ins Benehmen setzen. Keine leichte Aufgabe, aber machbar.
Es spielten: Kratz und Floroiu im Tor; Benkau 7/4, Kietura 5/2 Schäfer 4, Hedderich 2, Axhimusa, Nicola, Jung, Schirmeister und Jager je 1, Metlag, Weber und Staab
Strafwürfe OFC 7/5 : HSG 9/6
Zeitstrafen OFC 2 : HSG 0
Schiedsrichter Uwe Sauermilch, HSG Maintal (gute Leistung)
20.11.2011
HSG Nieder-Roden - OFC Kickers 27:17 (15:5)
Erste Halbzeit pfui, 2. Halbzeit ein vorsichtiges hui
Am 7. Spieltag kreuzten die OFC Damen die Klinge mit dem Tabellenführer. Nieder-Roden hatte bisher gegen jede Mannschaft, außer bei dem Ausrutscher gegen Hainburg, mit 8-14 Toren Differenz gewonnen. Gerum traute heute seinem Team, nach 2 Siegen in Folge, zumindest zu, Nieder-Roden zu ärgern. Man durfte nur das Tempospiel der Gastgeberinnen nicht zur Entwicklung kommen lassen.
Die OFC Girls kamen aber in der 1. Hälfte überhaupt nicht klar mit dem Spielgerät und den Beinen (vielleicht doch zu viel Ehrfurcht vorm Tabellenführer). Ein technischer Fehler jagte den anderen. Und hatte man eine gute Aktion, stand der Pfosten, die Latte oder die gegnerische Torfrau im Weg.
Es begann zwar viel versprechend, schnell ging der OFC 1:3 in Führung, danach ging aber plötzlich überhaupt nichts mehr. Die HSG machte das, was sie am besten kann, Tempo. Jeder Fehler wurde gnadenlos bestraft. So musste man neidlos das 15:5 zur Halbzeit hinnehmen.
Ohne Streß ging man in die 2. Halbzeit, da es wohl noch zu früh für eine Überraschung durch die Gäste war und an diesem Tag ein Sieg kaum möglich war. Man muss wohl noch ein bißchen trainieren, um so einem Gegner Paroli bieten zu können. Jedenfalls konnte der OFC anfangs den 10 Tore Vorsprung der HSG halten. Eine erneute schlechte Phase ließ wieder einmal ein Debakel befürchten, denn Nieder -Roden zog auf 22:8 weg. Irgendwie ging plötzlcih ein Ruck durch die Mannschaft und zeigte, wie schon einige male in anderen Spielen, dass man des Handballspieles doch mächtig ist und wehrte sich gegen eine richtige Klatsche. Über 23:10, 25:11 und 27:13 konnte man in der Schlussphase noch einmal Ergebniskosmetik betreiben und gestaltete den Endstand mit 27:17 einigermaßen versöhnlich. Somit ging die 2. Hälfte unentschieden aus.
Erfogreichste Spielerin war einmal mehr Kietura und hielt ihre Mannschaft mit ihren 10 Treffern im Rennen. Von den 5 Strafwürfen, die Sie verwandelte, erkämpfte sie sogar drei selber. Schäfer gehörte ebenfalls zu den Aktivposten mit 3 Treffen und 2 erarbeiteten Strafwürfen.
Zur ersten Hälfte kann man nur sagen, 15 Tore vom Tabellenführer kann man bekommen, 5 geworfene sind aber viel zu wenig.
Auch wenn das Spiel mit 10 Toren Differenz verloren ging, konnte man wieder einige Fortschritte sehen, z.B. , dass man sich totz eines 14 Tore Rückstand nicht aufgibt und bis zum Schluss kämpft. Außerdem scheint man zu den besseren Verlieren gegen die HSG in der Liga zu gehören, wie oben schon erwähnt (aber was hilfts). Man kann sehen, dass einige andere OFC-Spielerinen auch Verantwortung übernehmen wollen und gegen Gegner auf Augenhöhe gelingt ihnen das auch, nur bei den Spitzenteams hat man noch so seine Probleme.
Am Mittwoch empfängt der OFC, in einem vorverlgten Spiel, um 20:00 in der Halle der August-Bebel-Schule die punktgleiche HSG Dreieich. Ein sogenanntes 4 Punktespiel. Über lautstarke Hilfe von Zuschauern würden sich die Gastgeberinnen freuen.
Es spielten für den OFC: Kratz und Floroiu im Tor; Kietura 10/5, Schäfer 3, Jung, Benkau, Hedderich und Jager je 1, Weber, Axhimusa, Staab, Metlag und Nicola.
Strafwürfe HSG 6/6 : OFC 7/5
Zeitstrafen HSG 2 : OFC 1
Schiedsrichter Horst Lang
12.11.2011
OFC Kickers Offenbach - HSG Obertshausen Heusenstamm 25:16 (12:9)
OFC Kickers kämpfen Obertshausen/Heusenstamm mit bisher bester Saisonleistung nieder.
Am 6. Spieltag empfing der OFC (10.) im Kellerduell den Tabellenletzten, die HSG O. Der OFC war von dem Unentschieden der HSG gegen die SU Mühlheim gewarnt, verlor der OFC doch gegen die SUM im 2. Saisonspiel.
Trainer Gerum konnte auf fast den gesamten Kader zurück greifen, nur die 2 Rückraumspielerinnen Benkau und Schirrmeister waren verhindert und Jöckel ging angeschlagen ins Spiel.
Um so schöner war es, das Becker, die mittlerweile nach Marburg verzog, aber die Vorbereitung komplett absolvierte, ihre spielerischen Dienste anbot.
Die Gastgeberinne spielten wieder die Deckungsformation, die schon Hochland Fischborn in die Knie zwang und Kitura auf der vorgezogenen 1 machte Ihre Sache bravourös. Sie störte das Aufbauspiel der Gäste empfindlich und provozierte so, mit einer gut antizipierenden Abwehr hinter sich, ettliche Ballverluste des Gegners und was dennoch durch kam war meist sichere Beute der beiden Goalgetterinnen Kratz und Floroiu.
Von Anfang an zeigten die OFC Girls anhand der Körpersprache, wer als Sieger vom Platz gehen wollte.
Nach dem 1:0 glich die HSG das erste und letzte mal aus. In einem relativ hochgehaltenem Anfangstempo suchte der OFC eine schnelle Entscheidung, welches nur teilweise klappte. Bis zum 4:1 schien alles nach Plan zu laufen, Obertshausen ließ sich jedoch nicht abschütteln und konnte bis zum 9:8 gut mithalten.
Kurz vor der Halbzeitpause nutzte der OFC einige Unachtsamkeiten der Gäste und konnte beim 12:9 wieder einmal einen 3 Torevorsprung vorlegen. Dieses schien ein Knackpunkt für die HSG gewesen zu sein, denn der OFC kam besser aufgelegt aus der Kabine. Er konnte auf 16:9 vorentscheidend weg ziehen, in dieser Phase entschärfte Kratz 2 Ihrer 3 gehaltenen Strafwürfe. Floroiu ließ sich nicht lumpen und parrierte später auch noch einen. Spätestens beim 20:11 war die Messe gelesen und der OFC wurde nachlässiger in der Abwehr, der Angriff spulte aber zum Glück weiter sein Pensum runter. Beim 25:15 hatte man sogar einen 10 Tore Vorsprung erkämpft. Letzlich endete das Spiel verdient 25:16.
Die Mannschaft trat hier, wie schon gegen Hochland Fischborn, als Mannschaft auf, was man in den ersten 4 Spielen nur phasenweise beobachten konnte. Obwohl dieser Sieg eine geschlossene Mannschaftsleistung war, muss auch Schäfer lobend erwähnt werden. Sie zog sicher die Fäden von der Rückraummitte aus und zeigte auch Tordrang als beste Feldtorschützin. In der Hoffnung, dass die Mannschaft sich nun in dieser neuen Formation eingespielt hat, blickt man stressfrei dem Spiel gegen den Tabellenführer am nächsten Sonntag entgegen. Vielleicht kann man die HSG Nieder Roden ja ein wenig ärgern. In Gerum´s Augen ist das der Aufstiegsanwärter Nr. 1, nachdem er nun alle Mannschaften der Liga mindestens einmal beobachtet hat.
Für den Sieg zeichneten verantwortlich: Kratz und Floroiu im Tor; Kitura 10/5, Schäfer 6, Becker 3, Hedderich 2, Axhimusa, Staab und Jung je 1, Jager 1/1, Metlag, Weber, Jöckel und Nicola.
Strafwürfe: OFC 8/6 : HSG 8/4
2 Min. Strafen: OFC 0 : HSG 2
Schiedsrichter Marcus Leitner von der HSG Neu Isenburg/Zeppelinheim
Zuschauer: 50
23.10.2011
SV Hochland Fischborn - OFC Kickers Offenbach 12:15 (7:7)
OFC gewinnt ''4 Punktespiel'' und gibt Rote Laterne ab
Am 5.Spieltag ging die Reise für die OFC Girls ins ferne Birstein. Mit Mühe konnte man auf Gästeseite 10 Spielerinnen zusammentrommeln, da Urlaub, Arbeit und Verletzung für Verhinderung der anderen Spielerinnen sorgte. Dabei ging Staab noch angeschlagen in die Begegnung. Es ging hier schon um viel, da beide Mannschaften keine Pluspunkte aufweisen konnten und der OFC vom letzten Platz grüßte.
Dieses Mal ließen die OFC Mädels von Anfang an erkennen, das die Punkte nach Offenbach mitgenommen werden sollten. Durch eine noch nicht trainierte neue Abwehrformation legte man eine schnelle 0:3 und 1:4 Führung hin. Die Warnung von OFC Trainer Gerum, im frühen Team-Timeout des Gegners, voll konzentriert weiter zu spielen, wurde wohl nicht so ernst genommen, denn plötzlich lief nichts mehr und die technischen Fehler häuften sich. Dadurch kämpften sich die Gastgeberinnen heimlich aber stetig heran und beim 4:5 waren sie auf Tuchfühlung. Der OFC erhöhte die Schlagzahl und legte 4:7 vor, aber wieder wie am Anfang, irgendwann hieß es Gleichstand 7:7. Es entwickelte sich kein hochklassiges, aber ein spannendes Spiel, da zwar der OFC immer vorlegte, der SVH bis zum 11:11 aber jedes mal prompt ausglich. Erstmals in der 2. Hälfte konnten die Gäste mit 11:13 einen 2 Torvorsprung erkämpfen. Es wurde noch mal spannend beim 12:13 doch beim 12:15 war alles gegessen. Das entscheidende 15.Tor erzielte Jager, musste dafür allerdings einen hohen Preis zahlen. Bei dem Torwurf verletzte sie sich schwer beim Zusammenstoss mit der gegnerischen Torfrau und musste ins Krankenhaus.
Endlich konnte der OFC einmal die Abwehr stabilisieren, der Angriff muss nun noch die vielen vergebenen Großchancen (u. A 3 verworfene Strafwürfe) einnetzen, da dieses sich bei besseren Gegner garantiert rächen würde.
Dieser Sieg wurde durch eine geschlossene Mannschaftsleistung hart erarbeitet. Man kämpfte bis zum Schluss aufopferungsvoll und wurde belohnt.
Im Moment läuft die Stunde der Wahrheit für den OFC, denn hatte man Anfangs die Kracher, kommen in den nächsten Spielen, mit Obertshausen (12.11.) und Dreieich (23.11.), die 2 Aufsteiger aus dem unteren Teil der Tabelle, dazwischen allerdings der derzeitige Tabellenführer Nieder Roden (20.11.)
Es spielten: Kratz im Tor; Benkau 4/4, Jung 3, Jager, Axhimusa, Schäfer und Kitura je 2, Schirrmeister, Metlag und Staab.
Strafwürfe SVH 11/7 : OFC 7/4
Zeitstrafen SVH 1 : OFC 2
Schiedsrichter Harald Hölzinger TV Gelnhausen
Keine besonderen Vorkommnisse.
15.10.2011
OFC Kickers Offenbach - TG Hanau 16:22 (8:9)
Am 4. Spieltag empfing man die favorisierte TG Hanau. Die Gastgeberinnen mussten auf diverse Spielerinnen verzichten und reaktivierte Jung, da sonst nur eine Auswechselspielerin zugegen gewesen wäre. In der ersten Hälfte zeigte der OFC ein ansprechendes Spiel und bis zum 4:5 dran. Eine kurze „Verschnaufpause“ ließ die Hanauer auf 4:8 davon ziehen um sich danach wieder auf den 8:9 Halbzeitstand heranzukämpfen. Man hatte auf OFC Seite das Gefühl, dass heuer mehr drin war und ging kämpferisch in die 2 Hälfte. Der Wille war klar zu erkennen, nur die Umsetzung klappte noch nicht so richtig. Man erarbeitete 100 %ige Chancen, versagte aber an den eigenen Nerven und verwarf oft frei vorm Tor. In dieser Phase setzte sich die TGH von 11:12 über 12:18 und 13:20 auf 14:21 ab. Die OFC Girls ließen sich nicht hängen und hielten zumindest den 6 Tore Abstand, bzw. verkürzten zum 16:21 mussten aber zum Schluss das 22. Tor zu hinnehmen.
„Hanau führt nun die Tabelle an und ist sicher für uns im Moment noch kein Maßstab. Die Gegner, gegen die wir punkten müssen, kommen jetzt, obwohl wir uns, bei clevererer Spielweise und Ausnutzung der Superchancen, auch an mindestens einen Punkt hätten gewöhnen können. Die Art, wie wir im Spiel aufgetreten sind, war schon eine bessere, als gegen Langenselbold. Außerdem sehe ich, dass so langsam weitere Spielerinnen, als die üblichen Verdächtigen, Verantwortung übernehmen und mehrere Tore erzielen oder Strafwürfe erkämpfen. Die Chancen werden erarbeitet, jetzt müssen wir nur noch den Killerinstinkt entwickeln, damit diese Chancen auch zählbares bringen“, so OFC Trainer Gerum.
Es spielten: Kratz im Tor; Benkau 7/5, Kitura 4, Schäfer 3, Jung und Nicola je 1, Jager, Axhimusa und Metlag,
Strafwürfe OFC 5/5 -TGH 10/10 :.
2 Min. Zeitstrafen: OFC 2 - TGH 1
Schiedsrichter Valentin Heuser / SV Zellhausen
08.10.2011
TV Langenselbold - OFC Kickers Offenbach 22:11 (12:9)
12 Minuten gutes Handballspiel reicht nicht in der BOL
Am 3. Spieltag ging´s für die Offenbacher Damen gegen den Topaufstiegsfavoriten. Die Gäste nahmen sich wieder einmal viel vor, konnten aber ihren Ansprüchen nicht gerecht werden, da man erst mal im Tiefschlaf agierte. Beim 2:4 in der 11. Minute sah es noch relativ gut aus, aber da man die vom OFC Trainer erwähnten Gefahrenpunkte größtenteils missachtete, kam man schnell ins Hintertreffen. In der 18. Minute standen beim OFC immer noch 2 Toren auf der Habenseite, Langenselbold hatte aber längst das lustige Scheibenschießen eröffnet und markierte bereits den 9. Treffer. Eine vorher angesetzte direkte Deckung der TVL-Spielmacherin sollte dann den erhofften Erfolg bringen und in der Tat , über 3:10, 6:11 erkämpfte der OFC den 9:12 Halbzeitstand.
In der Kabine war man nun wieder voll motiviert, konnte aber aus irgend einem Grund, der noch zu klären wäre, in keiner Weise an die Leistung der letzten 12 Min. der ersten Halbzeit anknüpfen. Beim 10:13 glaubte man noch an sich, aber beim 11:16 sahen der OFC die Felle wegschwimmen. In der 2. Halbzeit verfiel man wieder in die Schlafsituation der ersten 18 Minuten und versagte im Angriff total, welches einem Black Out gleich kam. Es wurden von den Gästen nur noch 2 Treffer ins Netz gesetzt, während der TV noch 10 mal traf. Die 22 Tore gegen den Favoriten gehen irgendwie in Ordnung, obwohl es bei konzentrierter Abwehr weniger hätten sein müssen, aber die 11 Tore im Angriff gehen mal gar nicht. Hier muss das Ganze wohl viel ernster im Training und im Spiel genommen werden. Letztlich können sich die OFC-Spielerinnen bei Ihrer Torfrau bedanken, dass das Debakel noch in "Grenzen" gehalten wurde.
Hier noch ein Lob an die gute Leistung des Schiedsrichters, der das Spiel immer sicher im Griff hatte.
Es spielten: Kratz im Tor; Benkau 4/2, Hedderich 3, Staab 2, Schäfer 1, Jöckel 1, Weber, Jager, Kitura, Nicola, Axhimusa und Metlag
25.09.2011
SU Mühlheim II - OFC Kickers Offenbach 18:15 (10:7)
Merkwürdige Schiedsrichterentscheidungen???
Am 2. Spieltag ging die Reise der OFC Damen ins benachbarte Mühlheim zur Landesligareserve.
Das Spiel fing recht schleppend an und beide Mannschaften stritten im Gleichschritt bis zum 4:4 um die Führung. In einer schwächeren Phase des OFC enteilten die Gastgeberinnen auf 9:5, wie sich am Ende herausstellte, wohl schon vorentscheidend. Die Gäste gaben nicht auf und kämpften sich auf ein 10:7 zur Halbzeit heran. In der 2. Halbzeit kamen die Kickers besser ins Spiel, trotz des ständigen 4 Tore Vorsprungs bis zum 16:12 und 17:13 und verkürzten 4 Min vor dem Ende auf 17:15. Es wäre sicher noch mehr drin gewesen, aber der Intensivdrang der Gäste wurde jäh durch eine rote Karte (normalerweise lediglich eine 2 Min. Strafe) für die bis dahin erfolgreichste Goalgetterin des OFC gebremst. Mit einigen Lattenkrachern, die die gegnerische Torfrau wohl nicht gehalten hätte, so sie 5 cm tiefer gelandet wären, und einem verworfenem Tempogegenstoß ging der OFC in die offensive "Spielerdeckung" über. Hier musste man noch das 18. Tor hinnehmen. Im ganzen Spiel erkämpften die Gäste gute Chancen, die aber geprägt durch die eigenartige Ansicht über Strafwürfe aus der Schiedsrichterperspektive waren. Sie sprach dem OFC lediglich 2 zu, obwohl nach Meinung des OFC Trainers mindestens 7-8 mehr hätten gegeben werden müssen. "Sogar der gegnerische Trainer bestätigte mir, dass wir noch 5 und die SUM 2 hätten bekommen müssen" so der OFC Trainer. Bei ein oder 2 nicht gegebenen ist das sicher nicht so tragisch, aber bei der Menge demoralisiert es ein Team, das dahin geht, wo es weh tut und dafür nur die Schmerzen zugesprochen bekommt. Das OFC Spiel lebt halt u.a. von diesen Strafwürfen. So wurde sogar einer OFC Spielerin bei der 2. Welle ein Stürmerfoul abgepfiffen, bei dem die abwehrende Gegnerin ca 1 m im eigenen Torkreis stand. Unerklärliche Entscheidung, ist normal ein klarer Strafwurf wegen Abwehr durch den Kreis. Letztlich muss man sagen, dass mit ein wenig Glück hier auch ein Unentschieden oder Sieg hätte stehen können, aber Glück hatten die OFC Damen in dieser jungen Saison noch nicht. Die Chancenauswertung ist im Moment noch nicht so, wie sie sein sollte, aber das wird man in den Griff bekommen.
Es spielten: Kratz und Floroiu im Tor; Benkau 5/1, Jung 3, Schäfer und Jöckel je 2, Metlag, Becker und Nicola je 1, Kitura, Axhimusa, Staab u Jager.
Strafwürfe: SUM 3/2 : OFC 2/1
Zeitstrafen: SUM 1 : OFC 3
Besondere Vorkommnisse: rote Karte in der 56.Min. für Benkau (OFC) wegen groben Foulspiels
Im nächsten Spiel am 8.10. muss man zum verlustpunktfreien Aufstiegsaspiranten TV Langenselbold.
17.09.2011
OFC Kickers Offenbach - HSG Neu Isenburg/Zeppelinheim 16:21 (5:13)
1. Halbzeit verpennt, 2. mit drei Toren gewonnen
Am ersten Spieltag der neuen Saison hatte man den letztjährigen Tabellenzweiten zu Gast, der auch dieses Jahr wieder zum Favoritenkreis gezählt wird. Man nahm sich auf OFC-Seite trotzdem viel vor, musste allerdings ab dem 2:2 erkennen, dass man in den ersten 30 Min. im Angriff überhaupt nicht präsent war. So nutzten die Gäste die schlecht und meist drucklos vorgetragenen Angriffe des OFC zu etlichen Tempogegenstößen und konnten letztlich, über 2:6 und 3:9, einen 5:13 Halbzeitstand zu verbuchen. Das Rückzugsverhalten der Gastgeberinnen war einfach mangelhaft.
In der Kabine nahm man sich vor, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen und noch mal Gas zu geben. Die Isenburger waren aber erst mal an der Reihe und erhöhten auf 5:15 und 6:16. Dachte man nun an ein Debakel, täuschte man sich gewaltig. Plötzlich legten die OFC-ler einen Schalter um und zeigten, dass sie doch Handball spielen können. Man fing diverse Bälle ab und lief nun selbst die Gegenstöße. Auch das Rückzugsverhalten klappte besser und die Gegenstöße der Gegner wurden jetzt größtenteils abgefangen. Ohne diese "Tempos" sah man, dass die Gäste auch nur mit Wasser kochten und beim 11:16 und sogar 13:17 hoffte man wieder. Leider hatte der OFC bis dahin bereits 4 Strafwürfe verworfen (man wäre rechnerisch auf Unentschieden gewesen). Die Aufholjagd hatte wohl zu viel Kraft gekostet, so dass die Gastgeberinnen 3 weitere Tore kassierten und spätestens beim 13:20, ca 5 Min vor dem Ende, war die Entscheidung gefallen. Trotzdem gab man sich nicht auf und erkämpften noch ein versöhnliches 16:21. Somit hatte man die 2. Hälfte mit 3 Toren gewonnen.
Im nächsten Spiel am 25.9. 15:30 in Mühlheim gegen die SU Mühlheim II muss man von Anfang an präsenter sein, dann sollte auch der 1. Sieg gelingen.
Es spielten: Kratz und Floroiu im Tor; Benkau 7/5, Schäfer 4, Kitura 2/1, Nicola, Metlag und Jager je 1, Bouhmara, Jöckel, Staab, Axhimusa, Schirmeister und Weber.
Strafwürfe: OFC 10/6 - HSG 5/5
Zeitstrafen: OFC 1 - HSG 3
Schiedsrichter Udo Kiesewetter-HSV Götzenhain
Keine besonderen Vorkommnisse
OFC Handball Damen 2011/2012
Nach einer - unterm Strich - erfolgreichen Rückrunde 2010/2011 und dem dadurch sicheren Klassenerhalt hatte der OFC einen großen Aderlass an Spielerinnen (7 Abgänge) zu verkraften. 3 Neue (die sich in der Vorbereitung spielerisch und menschlich gut ins Team einfügten) komplettieren den nun 17 Damen umfassenden Kader.
Für Trainerin Renate Spiegel, die es zum Landesligisten SU Mühlheim zog, hat jetzt Manfred Gerum das Sagen, der schon vor einigen Jahren die Damen des HSV Götzenhain und die Männer der FTG Frankfurt und FT Dörnigheim (alle BOL) coachte.
Die Vorbereitung lief zwar etwas schleppend durch Urlaub, Studium sowie einige Verletzungen, aber bis auf eine Spielerin sind alle wieder rechtzeitig fit zum Saisonbeginn.
Die Trainingsspiele wurden größtenteils mit einem inkompletten Kader abgewickelt, und fast alle, bis auf 2, gewonnen. Gerum erkannte, dass viel Potential in der Mannschaft steckt. So konnte man am letzten Trainingswochenende mit 3 Freundschaftsspielen sogar eine Landesligamannschaft schlagen, ebenso einen Bezirk A-Ligisten, der sicher ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden wird.
Saisonziel: Ein Platz im gesicherten Mittelfeld sollte durchaus möglich sein.
Gerum, der die BOL nur teilweise kennt, sieht als Aufstiegsfavoriten den TV Langenselbold.
''Ob die Neu Isenburger (Vizemeister der letzten Saison) weiterhin so stark sind, werden wir nach dem 1. Punktspiel wissen.
Ligakonkurrent TG Hanau testeten wir am 3.9. im Pokalspiel, das wir unglücklich mit 18:19 verloren, da nach einer 2 Tore Führung, 10 Min vor dem Ende, viele 100%er vergeben wurden.'' Da Hanau den Anspruch stellt, in der Spitzengruppe mit zuspielen, sah man, dass man der Liga durchaus gewachsen ist.
Zugänge: Stephanie Kietura (HSG Mörfelden Walldorf), Faiza Bouhmara (HSV Götzenhain) und Silvia Floroiu.
Abgänge:
Trainerin: Renate Spiegel (SU Mühlheim),
Spielerinnen: Diana Medo (Klein Auheim), Nadija Sijaric (SU Mühlheim), Laura Kuhn ( Heidelberg), Valeria Bogdanowa (Pause), Patty Schüler, Jule Langsdorf, Claudia Vogel (Handballpause/-ende)
Mannschaft:
Tor: Sandra Kratz und Silvia Floroiu;
Kreis: Rina Axhimusa, Diana Nicola (auch RR-Mitte und LA),
Rückraum rechts: Laura Becker,
Rückraum links und rechts: Claudia Benkau, Daniela Jung, Carola Staab, Nadia Metlag, Faiza Bouhmara,
Rückraum Mitte: Sina Schäfer, Nicola Hedderich,
Außen: Kathinka Jager, Nina Jöckel, Stephanie Kietura, Zora Schirmeister, Tina Weber
| Vorbereitungsspiele Saison 2011/12 |
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| OFC - Bieber | 29:18 |
| Bürgel - OFC | 20:21 |
| OFC - Bürgel | 24:18 |
| OFC - Klein-Auheim II | 18:16 |
| Butzbach - OFC | 23:13 |
| OFC - Bruchköbel II | 24:22 |
| OFC - Fürth/Krumbach | 22:28 |
| OFC - Maintal II | 26:19 |
| Arheilgen - OFC | 22:18 |
| OFC - TG Hanau (Pokal) | 18:19 |
| OFC - Groß-Auheim | 26:19 |
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